Welcher Rasenmäher ist der richtige für meinen Garten?

Elektro-Rasenmäher

Elektro-Rasenmäher
Elektro-Rasenmäher © Bosch

Was ist eigentlich ein Elektrorasenmäher?

Im Gegensatz zu Benzinern werden Elektrorasenmäher vollständig mit Strom betrieben. Diesen beziehen Sie durch ein langes Stromkabel, welches am Holm des Mähers befestigt ist und der Benutzer hinter sich herzieht. Daher muss für das Mähen mit einem Elektrorasenmäher immer eine Steckdose in Reichweite sein und bei der Kabelführung ist stets darauf zu achten, dass sich das Kabel nicht in den Messern verfängt und dadurch beschädigt wird. Durch diese Antriebsart sind diese Gartengeräte besonders umweltfreundlich und erzeugen keine störenden Abgase. Eine Übersicht aller aktuellen Modelle erhalten Sie auf unserer Seite Elektrorasenmäher Vergleich 2017.

Geringerer Geräuschpegel bei Elektromähern

Der Geräuschpegel dieser leichten, wendigen und flexiblen Rasenmäher liegt in der Regel deutlich unter den Werten eines Benzinrasenmähers und wird deswegen in eng besiedelter Nachbarschaft gerne gesehen. Es empfiehlt sich trotz allem das Tragen eines Gehörschutzes, da die Lautstärke direkt am Gerät bei längerem Mähen unangenehm werden kann.


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Wann sollte ich mir einen Elektro Rasenmäher zulegen?

Handlicher Elektrorasenmäher

Durch das, im Vergleich zu einem Benzinrasenmähers, geringere Eigengewicht und durch den kleinen Elektromotor, sind Elektro Rasenmäher bequem über Treppenstufen oder Hindernisse tragbar. Allerdings haben viele Geräte Schwierigkeiten mit selten gemähtem Rasen oder sehr hohem Gras, da die Elektromotoren nicht über genug Leistung verfügen, um die anfallende Grasschnittmenge zu bewältigen. Außerdem verfügen nur die wenigsten Modelle über einen Radantrieb, der gerade bei schrägem und unebenem Gelände die Arbeit sehr erleichtert.

Handliche Elektrorasenmäher gibt es für unterschiedliche Anforderungen mit einer Schnittbreite von 32 bis 50 cm. Durch die Abhängigkeit vom Stromkabel sind sie in erster Linie für kleinere Rasenflächen von 50 m² bis maximal 500 m² geeignet. Es ist außerdem darauf zu achten, dass auf dem Grundstück kein zu starker Baumbewuchs herrscht oder viele Sträucher vorhanden sind. Diese stören die Mäharbeiten durch das vorhandene Stromkabel erheblich.

In diesem Fall wäre die Anschaffung eines Akkurasenmähers denkbar, der die Freiheit eines Benzinmähers mit den Vorteilen eines Elektromähers vereint. Sie sind mittlerweile eine echte Alternativ geworden, die leistungstechnisch zwar meist etwas schwächer ausgestattet sind, dafür aber kein störendes Kabel besitzen.

 

Vorteile von Elektrorasenmähern?

  • Besonders umweltfreundlich
  • Keine Abgase
  • Leiser als Mäher mit Benzinmotor
  • Leicht und flexibel in der Handhabung
  • Viele Funktionen wie bspw. Mulchen möglich
  • Wartungsfreundlich

Nachteile eines Elektromähers?

  • Nur für kleinere Gärten geeignet
  • Das Kabel kann bei viel Baum- und Strauchbewuchs stören
  • Schwächerer Motor und daher für hohen und nassen Gras häufig ungeeignet
 

Wie hoch ist der Stromverbrauch eines Elektrorasenmähers?

Rasenmäher mit Elektromotor

Moderne Elektrorasenmäher warten mit einer optimalen Energieeffizienz auf, erzeugen keine Emissionen und sind in punkto Umweltfreundlichkeit vorbildlich, vor allem wenn sie mit einer umweltfreundlichen Stromsorte wie z. b. Ökostrom betrieben werden. Je nach Wattzahl des Motors und zu mähender Rasenfläche verbraucht ein Elektromäher unterschiedlich viel Strom pro Jahr.

Beispielrechnung: Stromverbrauch von Elektrorasenmähern

Ein durchschnittlicher Elektrorasenmäher besitzt einen 1400 Watt Motor. Die Hauptsaison für das Rasenmähen beginnt ungefähr im April und endet im Oktober. Geht man von durchschnittlich 30 Minuten Mähzeit alle zwei Wochen aus und berücksichtigt einen Strompreis von 26 Cent / kWh ergibt sich ein Jahresverbrauch von ungefähr 9,8 kWh. Umgerechnet sind dies Elektrorasenmäher Kosten in Höhe von ca. 2,55 €. Die CO²-Emission beträgt dabei übrigens 6,52 Kilogramm.

Welche Hersteller bieten elektrisch betriebene Rasenmäher an?

Geräte mit Elektroantrieb haben nahezu alle großen Rasenmäher Hersteller im Angebot. Hier sind vor allem Bosch, GARDENA, Einhell, HECHT, AL-KO und WOLF-Garten zu nennen. Einige Anbieter haben sich sogar vollkommen auf den Elektrorasenmäher spezialisiert und bieten inzwischen gar keine benzinbetriebenen Geräte mehr an.

Immer mehr Gartenbesitzer greifen heute lieber zu den handlicheren und leiseren Elektromähern, weshalb die Modellvielfalt mittlerweile unüberschaubar geworden ist. Die Hersteller haben für jede Gartengröße und –beschaffenheit ein geeignetes Gerät im Angebot.

Wartung und Pflege eines Elektromähers

Rasenmäherwartung

Da bei Elektrorasenmähern der Zündkerzenwechsel und das Nachfüllen von Benzin oder Öl entfallen sind diese Geräte insgesamt sehr wartungsarm. Ein Reinigen des Gartengeräts nach der Mäharbeit ist grundsätzlich empfohlen. Allerdings sollte hier auf den Einsatz von Wasser verzichtet werden, da dies in das Gehäuse des Mähers eindringen und so einen Kurzschluss und Korrosion verursachen kann. Ebenso ist die regelmäßige Überprüfung des Schnittmessers empfehlenswert, das sich durch häufigen Einsatz, Steine und andere harte Gegenstände entsprechend abnutzt und unscharf wird.

Vor jeglichen Arbeiten am Rasenmäher und Schnittmesser muss unbedingt das Stromkabel vom Netz getrennt werden, um ein versehentliches Starten des Mähers und damit verbundene schwere Verletzungen zu vermeiden. Mehr zur Pflege des Geräts erfahren Sie in unserem Rasenmäher Ratgeber. Unerfahrene Benutzer sollten daher lieber eine professionelle Service-Werkstatt aufsuchen.

Zur Aufbewahrung, auch über den Winter, sollte für den Elektrorasenmäher stets ein trockener Standort gewählt werden.

Elektrorasenmäher Test im Video

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