Welcher Rasenmäher ist der richtige für meinen Garten?

Akku-Rasenmäher

Akku-Rasenmäher
Akku-Rasenmäher © Bosch

Was macht einen Akkurasenmäher aus?

Im Laufe der Jahre hat sich die Akku-Technologie soweit entwickelt, dass auch Rasenmähermotoren über längeren Zeitraum ohne Unterbrechung angetrieben werden können. Hatten die Geräte anfangs noch mit Akku-Schwierigkeiten zu kämpfen, so ist diese Rasenmäher-Sparte mittlerweile ausgereift und eine echte Alternative für den heimischen Garten. Wie die Elektromäher so sind auch die Akkurasenmäher umweltfreundlich, leise und im Gegensatz zu den Benzinern geruchlos, bieten dafür allerdings ebenfalls die kabellose Freiheit. Einzig im Bereich der Leistung muss man Abstriche machen, so dass sich Akkumäher eher für kleinere Flächen eignen.

Leicht, wendig und für kleine Rasenflächen: Akku-Mäher

Einmal aufgeladen, können Sie mit einem Akku Rasenmäher problemlos kleine Rasenflächen oder Vorgärten mähen. Zwar bieten Sie nicht so viel Power wie ein benzin- oder kabelbetriebener Mäher, doch durch ihr geringes Gewicht und ihre kompakte Größe sind sie sehr leicht und wendig. Auch mehrere Bahnen lassen sich so mühelos am Stück mähen, ohne dabei Rückenschmerzen zu bekommen. Außerdem nehmen Sie im Geräteschuppen oder der Garage kaum Platz ein.

Mittlerweile sind Lithium-Ionen-Akkus Standard geworden, die kaum noch Probleme mit dem sogenannten Memory-Effekt haben, der die Spannung der Batterie im Laufe der Zeit sinken lässt. Dies geschieht bei anderen Akku-Typen durch wiederholt unvollständige Lade- und Entladezyklen. Lithium-Ionen-Akkus besitzen daher eine hohe Lebensdauer und bieten auch Gewichtsvorteile, da sie bis zu 60 % weniger als vergleichbare Blei-Akkus wiegen.

Einziges Manko sind die meist etwas längeren Akku-Ladezeiten, wodurch sich Akku-Mäher eher für den gelegentlichen Einsatz anbieten. Um den passenden Rasenmäher zu finden, lohnt sich ein Blick in unseren Akkurasenmäher Vergleich 2017.


Alle Akkurasenmäher Berichte »

Akku Rasenmäher – wann lohnt sich die Anschaffung?

Unabhängig mit einem Akkurasenmäher

Möchte man auf die freie Beweglichkeit eines Benzin Rasenmähers nicht verzichten, gleichzeitig aber die Vorzüge der leichten und weitaus leiseren Elektromäher in Anspruch nehmen, so bietet sich die Anschaffung eines Akku-Rasenmähers an. Er vereint die Vorteile beider Rasenmäher-Typen in sich.

Die Anschaffung eines Akkurasenmähers hängt aber auch sehr stark von der zu mähenden Rasenfläche ab. Durch die Akku-Technologie ist die Reichweite pro Mähvorgang etwas beschränkt, so dass man mit einem guten Akkumäher bis zu 400 m² oder auch mehr problemlos schaffen kann. Bei vielen Modellen gibt es die komfortable Möglichkeit, einen Zweitakku zu kaufen. Dieser lässt sich innerhalb von Sekunden austauschen, so dass auch größere Grundstücken möglich sind. Namhafte Hersteller, die verschiedene Akku-Geräte im Angebot haben, bieten oft auch die Möglichkeit, die Kraftspeicher zwischen den verschiedenen Geräteklassen zu tauschen. So können gekaufte Akkus effektiver genutzt werden.

Leistung von Akkurasenmähern

Akkuwechsel bei einem Rasenmäher

Die Akku-Leistung und -Kapazität ist ein wichtiges Kriterium für die Laufzeit und die Stärke des Akkumähers. Im Gegensatz zu den Elektromähern mit Stromkabel, sind die leichten Akku Rasenmäher flexibel wie ein Benziner. Einzig die geringere Motorstärke sollte beachtet werden, wodurch sich hohes und nasses Gras schlecht bis gar nicht mähen lässt. Empfehlenswert sind daher Geräte ab 36 V, die genug Leistung mitbringen.

Wie auch bei anderen Rasenmähern gibt es Akkurasenmäher als Sichelmäher und als Spindelmäher. Letzterer ist vor allem für Freunde des Englischen Gartens geeignet, da er eine kürzere und gleichmäßigere Schnittfläche erzeugt als der Sichelmäher.

 

Diese Vorteile bieten Akkurasenmäher

  • Flexibel und leicht
  • Unabhängig durch Akkuantrieb
  • Leiser Motor
  • Umweltfreundlich und sauber
  • Keine Abgase
  • Wartungsarm

Diese Nachteile haben Akkumäher

  • Reichweite begrenzt
  • Recht lange Ladezeiten der Akkus
  • Eher für kleinere Rasenflächen geeignet
 

Bekannte Hersteller von Akku-Rasenmähern?

Die Rasenmäher Hersteller bieten Modelle mit Akku-Antrieb in den unterschiedlichsten Preis- und Leistungsklassen an. Hier lohnt es sich, die einzelnen Funktionen und vor allem die Akku-Laufzeit zu vergleichen, um den für sich optimalen Akku-Rasenmäher zu finden. Genau wie bei den Elektrorasenmähern sind hier besonders die Firmen Bosch und GARDENA, aber auch Einhell, Makita und Greenworks Vorreiter dieses noch recht jungen Rasenmähertyps.

Wartung und Pflege eines Akkumähers

Rasenmäherwartung

Akkurasenmäher sind, genau wie ihre Pendants mit Stromkabel, sehr wartungsarm. Neben einer regelmäßigen Reinigung und einem trockenen Standort, sollte vor allem auf eine gute Akku-Pflege geachtet werden. Die Hersteller empfehlen eine Lagerung des Akkus auf Zimmertemperatur. Zu hohe oder niedrige Temperaturen können den Akku schädigen, was sich negativ auf die Laufzeit und Lebensdauer auswirkt.

Nach dem Mähen sollte der Lithium-Ionen-Akku immer wieder aufgeladen werden, um eine Tiefenentladung zu vermeiden. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, empfiehlt es sich außerdem den Kraftspeicher aus dem Ladegerät zu entfernen, um ein Überladen zu verhindern, wodurch der Akku ebenfalls Schaden nehmen kann.

Lebenserwartung und Ersatz-Akkus

Beim Kauf sollte auch darauf geachtet werden, dass originale Ersatz-Akkus erhältlich sind. Bei guter Pflege können Li-Ionen-Akkus drei oder mehr Jahre hintereinander genutzt werden, bevor die Leistung sukzessive nachlässt. Bei namhaften Herstellern, die auch viele andere kabellose Geräte im Angebot haben, lassen sich die verwendeten Kraftspeicher teilweise auch zwischen den Geräten tauschen und so effektiver nutzen.

 

Akku-Rasenmäher im Anwendungsvideo

Gefällt Ihnen diese Seite?

 
5.0 / 5 Sternen | 5 Bewertungen
Zur Bestseller-Liste »
bei amazon.de
Cookies erleichtern die Bedienung unserer Website. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK