Welcher Rasenmäher ist der richtige für meinen Garten?

Rasenmäher Test-Übersicht und Vergleich 2017

Rasenmäher Test Übersicht und Vergleich 2017
Rasenmäher Vergleich 2017 © Bosch

Akku-, Elektro- oder Benzinrasenmäher?
Oder suchen Sie einen Mähroboter?

Herzlich willkommen beim Rasenmäher Vergleich 2017 - Ihrem unabhängigen Vergleichsportal für alles rund ums Rasenmähen. Schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Auf unserer Seite finden Sie alle wichtigen Informationen und Vergleiche zu den Produkten der bekanntesten Rasenmäher Hersteller und den beliebtesten Gartengeräten. Erfahren Sie, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Modellen gibt, welche Besonderheiten und Komfortfunktionen sie bieten und welches am besten zu Ihren eigenen Bedürfnissen passt.

Unsere Berichte sind dabei vollkommen unabhängig und basieren auf unterschiedlichen Produktquellen, wie echten Rasenmäher Testberichten anerkannter Institute, Herstellerangaben und Bedienungsanleitungen sowie vielen Kundenmeinungen bei großen Onlineshops. Soweit es uns möglich ist, führen wir auch eigene Rasenmäher Tests durch, worauf wir im Bericht dann hinweisen. Mehr über unser Bewertungsverfahren.

Unser umfangreicher Vergleich aktueller Rasenmäher und Mähroboter gibt Ihnen die Antwort auf alle Ihre Fragen!

Beliebteste Rasenmäher Berichte 2017

TOP   Modell Preis Bericht
1 Husqvarna Automower 430X Husqvarna Automower 430X
Mähroboter
nur 2.529,00 €
2 Bosch Rotak 43 LI Bosch Rotak 43 LI
Akkumäher
ab 499,00 €
3 Bosch Rotak 40 Bosch Rotak 40
Elektromäher
ab 177,00 €
4 HECHT 1845 HECHT 1845
Elektromäher
nur 219,00 €
5 BRAST 20196 SPEED BRAST 20196 SPEED
Benzinmäher
nur 325,00 €
6 Bosch Rotak 37 LI Bosch Rotak 37 LI
Akkumäher
ab 399,95 €
7 GARDENA R40Li GARDENA R40Li
Mähroboter
ab 949,00 €
999,00 €
8 FUXTEC FX-RM2060PRO FUXTEC FX-RM2060PRO
Benzinmäher
ab 319,00 €

Rasenmäher Test-Übersicht

Wir möchten Sie umfassend informieren und haben daher verschiedene Fachzeitschriften nach Rasenmäher Tests gesucht. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Test-Übersicht samt Ausgabe des Magazins, in der ein Rasenmäher Testbericht zu finden ist. Wir haben uns hier auf die neuesten Mäher Tests beschränkt, soweit uns bekannt, weitere recherchierte Testberichte finden Sie auf den einzelnen Übersichtsseiten. Die Magazine sind teilweise als kostenpflichtige Downloads erhältlich.

Magazin Rasenmäher Test in Ausgabe
Stiftung Warentest Rasenmäher mit Akku: Vier schneiden gut ab (03/2017)
Öko-Test Mähroboter (04/2013)
KONSUMENT (VKI) Rasenmäher - Kein scharfer Schnitt (06/2014)
etm Testmagazin Akku-Rasenmäher im Test: Kabellos und ohne Emissionen (06/2016)
selbst.de Mähroboter-Test (03/2017)
Heimwerker-Test Fünf Elektro-Rasenmäher der 36-cm-Klasse im Vergleich (05/2012)

Ein neuer Rasenmäher muss her!

Im Frühjahr beginnt sie, die neue Gartensaison. Die ersten Sonnenstrahlen lassen bereits im März oder April den Rasen sprießen. Also holen Sie voller Elan den Rasenmäher aus dem Schuppen oder Keller, um dann feststellen zu müssen, dass das gute Stück den Winter nicht unbeschadet überstanden hat. Falsche Einlagerung oder ein schlechter Stellplatz können den Rasenmäher irreparabel beschädigen. Aber auch im Laufe des Sommers kann das altersschwache Gerät den Geist aufgeben und Sie im Stich lassen.

Jetzt ist guter Rat teuer! Das alte Modell kostenintensiv reparieren zu lassen, lohnt sich in den meisten Fällen nicht. Also begeben Sie sich auf die Suche nach einem neuen Rasenmäher. Doch welcher Hersteller und welches Gerät soll es sein? Wir haben für Sie die beliebtesten und besten Modelle auf Grundlage der technischen Daten verglichen, damit Sie selbst nicht lange suchen müssen.

Welche Rasenmäher-Typen gibt es?

Für den Laien ist das heutige Angebot an verschiedenen Rasenmäher-Typen mit allen Arbeitsweisen, Funktionen und Ausstattungen unüberschaubar. Bevor Sie überhaupt die Entscheidung fällen können, welches Rasenmäher-Modell für Sie relevant ist, sollten Sie die verschiedenen Arten zumindest im Ansatz kennengelernt haben. Unsere Reise zu Ihrem neuen Rasenmäher wollen wir daher mit den verschiedenen Gerätearten beginnen.

Handgeführte Rasenmäher

Die am weitesten verbreitete Art von Rasenmähern sind die handgeführten Modelle. Dabei steht der Bediener hinter dem Gerät und schiebt oder zieht es in die gewünschte Richtung. In der Regel sind diese Mähertypen motorbetrieben und verfügen über ein Sichelmesser an der Unterseite, dass durch sehr schnelle Rotation das Gras sauber abschneidet. Handgeführte Rasenmäher eignen sich hervorragend für kleine, wie auch sehr große Gärten bis ca. 1.000 m². Darüber hinaus sind andere Mäherarten meist effektiver. Auf die gängigsten Rasenmäher dieser Gattung wollen wir nun eingehen:


Benzin-Rasenmäher

Benzin-Rasenmäher © AL-KO

Der Klassiker unter den Mäher ist der Benzin-Rasenmäher, auch kurz Benziner genannt. Durch den starken Benzinmotor ist er in erster Linie für große Gärten ausgelegt und bietet im Gegensatz zu den elektrischen Modellen eine sehr viel höhere Leistung.

Gestartet werden Benzinmäher meist über einen Starterseilzug, der mit schnellem Zug per Hand den Motor startet. Im Gegensatz zu früher, ist dies heutzutage zum Glück mit wenig Kraftaufwand möglich. Wer es noch komfortabler mag, kauft sich ein Modell mit elektrischem Anlasser oder Starterknopf.

Viele Hersteller bieten benzinbetriebene Rasenmäher auch mit Radantrieb an, der die Arbeit mit den meist schweren Geräten erheblich vereinfacht. Besondern bei unebenen Rasenflächen oder bei Hügeln empfehlen wir Ihnen solch ein Modell. Der Eigenantrieb kann vom Besitzer jederzeit ein- und ausgeschaltet werden und verfügt über eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 3,5 km/h. Teurere Benzin-Rasenmäher bieten auch verschiedene Gänge an, um das Tempo auf die eigene Gehgeschwindigkeit anpassen zu können.

Welche Vorteile haben Benzinmäher?

Dank des starken Benzinmotors kann auch höheres und feuchtes Gras problemlos gemäht werden, wo elektrische Rasenmäher häufig schon die Arbeit verweigern. Die äußerst robusten Geräte sind außerdem unabhängiger und bieten dem Besitzer vollste Freiheit in der Bewegung, ohne ständig darauf zu achten, an Bäumen oder Sträuchern hängen zu bleiben.

Nachteile von Benzinmähern?

Der größte Nachteil von Benzinern ist die stärkere Lärmbelästigung und die stinkenden und giftigen Abgase, die Sie und Ihre Umgebung schädigen können. Ein Gehörschutz wird während des Mähens daher empfohlen. Auch das höhere Gewicht kann sich negativ auf die Arbeitsgeschwindigkeit und die Ausdauer des Bedieners auswirken. Darüber hinaus sind Benzinmäher wartungsintensiver als andere Rasenmäher-Arten. So sollte regelmäßig Benzin nachgefüllt und der aktuelle Öl-Stand kontrolliert werden.

Mehr zu Benzin-Rasenmähern »


Elektro-Rasenmäher

Elektro-Rasenmäher © Bosch

Der Markt an elektrischen Rasenmähern hat in den letzten Jahren enorm zugelegt. Durch die immer stärker werdenden Motoren in diesen Geräten, laufen sie den alteingesessenen Benzinern allmählich den Rang ab, auch wenn sie kräftemäßig noch lange nicht ebenbürtig sind. Auch das steigende Umweltbewusstsein der Verbraucher spielt hier eine große Rolle. Laute und stinkende Mäher rücken immer weiter in den Hintergrund.

Ausgelegt sind Elektromäher in erster Linie für kleine bis mittlere Gärten bis maximal 500 m². Teilweise gibt es aber auch Modelle, die weit mehr schaffen. Nach dem Anschluss am Stromnetz wird das Gerät mit einfachem Knopfdruck gestartet. Die leichten Rasenmäher liegen im Durchschnitt bei lediglich 10 bis 15 Kilogramm und sind daher auch für ältere oder schwächere Personen sehr geeignet.

Welche Vorteile haben Elektromäher?

Der größte Vorteil von Elektromähern ist die Umweltfreundlichkeit und die geringe Lautstärke. Rasenmäher mit Kabel sind außerdem sehr viel wartungsärmer, da weder Öl nachgefüllt, noch Öl- und Luftfilter regelmäßig getauscht werden müssen. Auf Komfortfunktionen wie zentrale Schnitthöhenverstellung oder auf Mulchen müssen Sie dennoch nicht verzichten.

Nachteile von Elektromähern?

Als größter Nachteil von Elektro-Rasenmähern ist das Kabel zu nennen, dass den Bewegungsradius erheblich eingeschränkt. So kommt es beim Mähen häufig vor, dass sich das Stromkabel in Bäumen und Sträuchern verheddert. Für den Einsatz ist außerdem eine Kabeltrommel oder ein Verlängerungskabel erforderlich. Die größte Gefahr besteht übrigens darin, dass die Stromleitung bei Unachtsamkeit mit dem Mäher selbst durchtrennt wird. Lebensgefahr für den Benutzer besteht hierbei zwar nicht, dennoch ist die Anschaffung eines neuen Verlängerungskabels erforderlich.

Bei der Anschaffung eines Elektro-Rasenmähers sollte außerdem beachtet werden, dass der etwas schwächeren Motor Probleme mit sehr hohem oder feuchtem Gras haben kann. Bei regelmäßigem Mähen fällt dieser Nachteil allerdings nicht mehr ins Gewicht.

Mehr zu Elektro-Rasenmähern »


Akku-Rasenmäher

Akku-Rasenmäher © Bosch

Moderne Akku-Rasenmäher stehen Ihren Pendants mit Kabelanschluss in nichts mehr nach. Sie verbinden die Flexibilität von Benzinern mit den Vorteilen der Elektromäher. Das bedeutet höchste Bewegungsfreiheit in Verbindung mit einer geringeren Lautstärke und ohne Abgasemission.

Entscheidend für den Erfolg der Akkumäher ist die verwende Akku-Technologie. Besonders die Entwicklung besserer und stärkerer Lithium-Ionen-Akkus verhalf diesen Geräten zu einer größeren Verbreitung. Die Ladezeit der Akkumulatoren liegt im Durchschnitt bis ein bis zwei Stunden. Wer ohne größere Unterbrechung weitermähen möchte, dem ist die Anschaffung eines Zweitakkus empfohlen. Beim Kauf eines akkubetriebenen Rasenmähers sollten Sie auch auf die Kapazität des Kraftspeichers achten, denn dieser beeinflusst direkt die Mähdauer. Faktoren wie Temperatur, Grashöhe und Feuchtigkeit des Rasens spielen ebenfalls eine Rolle bei der Ausdauer des Akkus.

Die Herstellerangaben zur Akku-Laufzeit sollten Sie jedenfalls sehr skeptisch betrachten, da diese bei Optimalbedingungen ermittelt wurden und selten sehr praxisnah sind.

Welche Vorteile haben Akkumäher?

Akku-Rasenmäher haben dieselben Vorteile wie Elektromäher, mit dem Unterschied, dass Sie beim Mähen sehr viel flexibler vorgehen können. Kräftemäßig müssen Sie hier kaum nennenswerte Abstriche machen. Der Umweltaspekt greift ebenso, wie auch das leichtere Gewicht. Wenngleich es bei diesen Mähern durch die schweren Akkus etwas höher ausfällt und bei rund 15 bis 20 Kilogramm liegt.

Nachteile von Akkumähern?

Einer der größten Nachteile ist der höhere Anschaffungspreis im Gegensatz zu kabelgebundenen Rasenmähern. Viele Hersteller bieten die Geräte ohne Akku an, die separat erworben werden müssen. Dies sollten Sie bei der Anschaffung eines Akku-Rasenmähers berücksichtigen.

Auch akkubetriebene Mäher haben eine begrenze Reichweite. Im Schnitt geht man auch hier von ca. 300 bis 500 m² Rasenfläche aus. Sollten Sie keinen Zweitakku besitzen, müssen Sie die lange Ladezeit in Kauf nehmen.

Mehr zu Akku-Rasenmähern »


Handmäher und Spindelmäher

Spindelmäher © GARDENA

Bei sehr kleinen Gärten bieten sich auch heute noch Spindelmäher oder Handmäher an. Gerade umweltbewusste Gartenbesitzer oder ambitionierte Rasenliebhaber mögen die Vorzüge dieser handbetriebenen Rasenmäher. Eine Lärmbelastung ist nahezu nicht vorhanden und durch den Körpereinsatz werden fossile Ressourcen gespart. Außerdem wird der Rasen mit einem Handmäher perfekt geschnitten, wodurch ein Austrocknen der Pflanzen verhindert und das Gras geschont wird.

Im professionellen Bereich kommen Handmäher vor allem bei Golfplätzen, auf Sportanlagen und in Parkanlagen zum Einsatz, da mit diesen Rasenmähern auch sehr niedrige Schnitthöhen erreicht werden können.

Funktionsweise von Spindel-Rasenmähern

Die Funktionsweise von Spindelmähern unterscheidet sich von denen anderer Mäherarten. Auf der waagerechten Räderachse rotiert bei Bewegung eine Spindel mit leicht schräg verlaufenden Schneidmessern. Diese laufen gegen ein parallel angebrachtes und feststehendes Gegenmesser und schneiden das Schnittgut sehr fein und sauber ab. Die Schnitthöhe wird dabei mit dem Abstand des Gegenmessers zum Untergrund bestimmt.

Einstiegsgeräte verfügen in der Regel über fünf bis sechs Schneidmesser. Hochpreisige Geräte teilweise auch mehr. Die durchschnittliche Schnittbreite von Spindelmähern liegt bei 35 bis 76 Zentimetern. Für größere Rasenflächen gibt es Spindel-Rasenmäher auch als Aufsitztraktoren.

Mehr zu Spindelmähern »


Mähroboter / Rasenroboter

Rasen-Mähroboter © Bosch

Wer ein entsprechendes Grundstück sein Eigen nennt und sich die lästige Gartenarbeit ersparen möchte, für den ist ein Mähroboter interessant. Die kleinen autonom fahrenden Rasenroboter gibt es bereits seit Mitte der 1990er Jahre und wurden erstmal von Husqvarna präsentiert. Mittlerweile sind diese Rasenmäher sehr ausgereift und kommen mit allerhand moderner Technik daher, die überaus verlässlich funktioniert.

Funktionsweise eines Rasen-Mähroboters

Das Mähsystem ist bei den meisten Rasenrobotern identisch: An einer Drehscheibe an der Unterseite des Geräts sind mehrere freischwingende, rasiermesserscharfe Klingen befestigt, die bei hoher Rotation der Scheibe das Gras sehr fein und sauber schneiden. Der Mähroboter fährt so in regelmäßigen Abständen vollkommen selbständig die gesamte Rasenfläche ab. Dabei verwendet er, je nach Hersteller, entweder eine zufällige Mähstrategie oder fährt das Grundstück in parallelen Bahnen ab. Neigt sich die Akku-Kapazität dem Ende entgegen, fährt der Rasenmäher-Roboter zurück zur Ladestation, um geladen zu werden. Die maximale Rasengröße liegt bei rund 400 bis 500 m². Einige Roboter schaffen allerdings auch Flächen bis zu 1.000 m².

Welche Vorteile haben Mähroboter?

Ist die zeitaufwändige Einrichtung erst einmal abgeschlossen, müssen Sie sich nur noch selten um Ihren Mähroboter kümmern. Lediglich die Schneidmesser sollten in gewissen Zeitabständen erneuert werden. Ein weiteres Plus ist die leise Arbeitsweise, wodurch ein Rasen-Mähroboter auch am Wochenende oder sogar nachts Ihren Rasen mähen kann.

Ein weiterer positiver Aspekt betrifft die hohe Umweltfreundlichkeit. Rasenroboter sind sehr stromsparend und effizient. Dadurch, dass kein Grasfangkorb vorhanden ist, verbleibt das gemähte Gras als Mulch auf dem Boden und führt so lebenswichtige Nährstoffe zurück in die Rasenpflanzen.

Wer Angst hat, das spielende Kinder sich am Gerät verletzen können, kann beruhigt sein. Viele Sicherheitsfunktionen und Sensoren am Gerät verhindert Verletzungen genauso, wie Diebstahl oder Beschädigungen an herumliegenden Hindernissen.

Nachteile von Rasenrobotern?

Im Gegensatz zu anderen Rasenmähern, die lediglich ausgepackt und montiert werden müssen, ist bei einem Rasenroboter ein recht zeitintensiver Installationsaufwand notwendig. Damit das Gerät weiß, in welchem Bereich des Gartens es seinen Dienst verrichten soll, muss im Vorfeld ein sogenannter Begrenzungsdraht verlegt werden. Je nach Größe des Grundstücks kann dies einige Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Auch für die Basisstation muss ein geeigneter Platz mit Stromanschluss gefunden werden. Zudem sind nicht alle Rasenflächen für Roboter geeignet. Dies bezieht sich in erster Linie auf starke Steigungen oder zu viele Hindernisse, die ein effektives Arbeiten erschweren.

Einer der größten Nachteile ist aber immer noch der Preis von Mährobotern. Einsteigergeräte bekommen Sie ab rund 500 Euro. Für professionelle Roboter mit mehr Funktionen und einer längeren Akku-Laufzeit sollten Sie mit mindestens 1.000 Euro und mehr rechnen.

Mehr zu Mährobotern »


Rasentraktoren / Aufsitzmäher

Rasentraktoren © WOLF-Garten

Besitzen Sie ein Grundstück jenseits der 1.000 m²? Dann sollten Sie unbedingt über die Anschaffung eines Aufsitztraktors nachdenken. Mit dem König der Rasenmäher schaffen Sie selbst große Wiesen innerhalb kürzester Zeit. Und wenn Ihre Nachbarn sich im Sommer mit den handgeführten Mähern abrackern, sitzen Sie entspannt auf Ihrem Rasentraktor und genießen die Fahrt.

Auch bei Aufsitzmähern gibt es Unterschiede in der Schnittbreite und Reichweite. Überlegen Sie sich daher im Vorfeld, welche Eigenschaften Ihr neuer Rasenmäher mitbringen muss. Sinnvoll ist vor allem ein Traktor mit Gangschaltung, um die Geschwindigkeit individuell anpassen zu können. So lassen sich auch engere Stellen im Garten behutsam mähen.

Welche Vorteile haben Rasentraktoren?

Neben der üblichen Mähfunktionen, bringen Aufsitzmäher noch einen weiteren großen Vorteil mit sich. Viele Traktoren-Hersteller bieten zu Ihren Modellen Aufsätze und Anhänger an, mit denen sich der Mäher um Zusatzfunktionen erweitern lässt:

  • Vertikutierer, Entmooser und Häcksler
    Sparen Sie sich zeitaufwändiges vertikutieren oder zerkleinern Sie geschnittene Büsche und Sträucher
  • Schneefräse, Räumschild und Streuwagen
    Schieben Sie einfach den Schnee aus Ihrer Einfahrt oder entfernen Sie das Eis vom Gehweg
  • Kehrbürste
    Mittels einer rotierenden Kehrbürste befreien Sie Laub und Schmutz aus Ihrer Einfahrt
  • Rasenkehrmaschine
    Hängen Sie eine Kehrmaschine hinter Ihren Aufsitzmäher und nehmen Sie Grasschnitt und Laub noch effizienter auf

Nachteile von Aufsitzmähern?

Für kleinere Gärten lohnt sich der Kauf eines Rasentraktors in der Regel nicht. Der hohe Anschaffungspreis und die regelmäßig notwendigen Wartungen sind die größten Nachteile dieser Rasenmäher. Wer ihn Dank der vielen Zusatzfunktionen allerdings ganzjährig einsetzen kann, oder den Aufsitzmäher zusammen mit einem Nachbar kauft, für den können sich die Kosten im Laufe der Zeit amortisieren.

Außerdem sollte man nicht vergessen, dass Aufsitztraktoren einen sehr hohen Lärmpegel haben. Damit einhergehend ist auch ein höherer Abgasausstoß, im Vergleich zu handgeführten Mähern.

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Welcher Rasenmäher passt zu mir und meinem Garten?

Diese Frage haben Sie sich vielleicht schon einmal selbst gestellt. Die Wahl des passenden Rasenmähers hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, auf die wir nachfolgend etwas genauer eingehen wollen. Gartenbesitzer greifen häufig wieder zum selben Mäher-Typen, den sie auch vorher schon im Einsatz hatten. Besonders Besitzer von Benzin-Rasenmähern halten oft an ihren Geräten fest. Dabei bieten bspw. moderne Akku-Rasenmäher einen ähnlichen Komfort und dieselbe Unabhängigkeit. Es lohnt sich auf jeden Fall, hier einmal über den Tellerrand zu schauen und auch andere Technologien beim Rasenmäher-Kauf in Betracht zu ziehen.

  • Größe der Rasenfläche

    Ein großer Garten ist schön, macht aber auch eine Menge Arbeit. Daher ist die Rasenfläche einer der ausschlaggebenden Punkte, welche Art von Rasenmäher beim Kauf in Frage kommt. Bei Grundstücken bis ca. 1.000 m² reicht in den meisten Fällen ein handgeführter Mäher noch aus, wenngleich Benzinmäher oft auch für größere Rasenflächen ausgelegt sind. Darüber hinaus wird die Mäharbeit allerdings anstrengend und zeitintensiv.

    Bei Flächen über 1.000 m² bietet sich daher ein Aufsitzmäher an, auch Rasentraktor genannt. Mit diesen kleinen Traktoren lassen sich auch weitläufige Wiesen innerhalb kürzester Zeit mähen. Voraussetzung hierfür ist, dass das Grundstück keinen großen Baumbestand aufweist und nicht durch Wege, Beete oder Teiche eingeengt wird.

    Ist das Grundstück größtenteils ebenerdig und weist eine klare Form oder viele Hindernisse auf, kann auch die Anschaffung eines Mähroboters in Betracht gezogen werden. Diese sind für kleine und große Rasenflächen erhältlich und nehmen einem die regelmäßige Arbeit gänzlich ab.

  • Lage und Form Ihres Gartens

    Wie im vorherigen Absatz bereits angesprochen, ist auch die Form der zu mähenden Fläche nicht ganz unerheblich. Verwickelte Grundstücke, wie auch Bäume, Sträucher und Blumenbeete erschweren häufig das Mähen. Gibt es in Ihrem Garten viele enge Passagen und Grünstreifen, sollten Sie die Wahl des richtigen Rasenmähers unbedingt daraufhin ausrichten. Nichts ist ärgerlicher und zeitaufwändiger, als einzelne Abschnitte des Gartens immer separat mähen zu müssen.

    Auch Steigungen auf dem Grundstück sollten beachtet werden. Ein schwerer Mäher mit vollem Grasfangkorb lässt sich an einem Hang oder einer Schräge nur noch bedingt kontrollieren. In diesem Fall sollte zu einem leichteren Modell oder einem Rasenmäher mit Radantrieb gegriffen werden. Rasentraktoren sind bei Hanglage ebenfalls keine gute Wahl, da sie ab einer gewissen Gradzahl umkippen und den Fahrer verletzen können. Eher selten anzufinden, aber für steiles Gelände sehr gut geeignet, sind Luftkissenmäher oder Rasentrimmer mit Mähaufsatz.

  • Nachbarschaft

    Liegt Ihr Haus oder Garten in einem Wohngebiet, sollten Sie beim Kauf auch auf die Lautstärke des Rasenmähers achten. Unabhängig von den Lärmschutzbestimmungen in Ihrer Stadt oder Ihrer Gemeinde, sollten Sie grundsätzliche auf Ihre nähere Umgebung Rücksicht nehmen. Man selbst möchte in seiner Feierabend- oder Wochenendruhe auch nicht durch lauten Rasenmäherlärm gestört werden. Der Motor eines Benzinmähers oder Rasentraktors verursacht grundsätzlich sehr viel mehr Lärm, als die geräuscharmen Akku- oder Elektromäher. Neben der Lärmimmission erzeugen benzinbetriebene Gartengeräte außerdem viele Abgase, die Sie und Ihre Nachbarn stören könnten.

  • Beschaffenheit des Rasens

    Schauen Sie sich das Gras in Ihrem Garten einmal genauer an. Gerade im Frühjahr ist es oft verfilzt und Unkraut sowie Moos hat sich ausgebreitet. Nach dem Vertikutieren ist die Grasdichte dann meist dünner und der Rasen empfindlicher. Gesundes Gras mit starken Pflanzen sollte hingegen anders behandelt werden.

    Die Beschaffenheit der Rasenpflanzen ist daher nicht ganz unerheblich bei der Wahl des Mähsystems. Nur wenn Sie Ihren Rasen kennen, wissen Sie auch, wie Sie ihn optimal mähen können. Für eine gesunde Grünfläche bietet es sich daher beispielsweise oft an, einen Rasenmäher mit Mulchfunktion zu kaufen.

  • Körperliche Verfassung und Mähdauer

    Als letzten Punkt sollte die eigene körperliche Verfassung nicht vergessen werden. Große Benzin-Rasenmäher wiegen oft über 30 oder gar 40 Kilogramm. Für ältere und schwächere Personen wird rasenmähen mit solch einem Gartengerät schnell zur Tortur. Suchen Sie sich daher ein Gerät aus, dass zu Ihnen passt und sich optimaler Weise noch an Ihre Körpergröße anpassen lässt. Viele handgeführte Rasenmäher bieten darüber hinaus sogenannte Ergoholme mit gummierten Griffen, damit Sie auch eine längere Mähdauer ohne Muskelkater und Ermüdung überstehen.

    Lassen Sie sich dabei nicht von einem kurzen Rasenmäher Test im Baumarkt täuschen. Ein Mäher, der sich auf flachem Grund gut schieben und manövrieren lässt, kann sich im hohen und feuchtem Gras schon ganz anders verhalten. Zumal ein gefüllter Grasfangkorb das Gesamtgewicht des Rasenmähers in großem Maße erhöhen kann. Abhilfe kann hier eventuell ein Mäher mit Eigenantrieb schaffen, der den Bediener bei der Arbeit unterstützt.

Das passende Mäher-Modell finden: Benzin, Elektro, Akku oder Rasenroboter

Unser Rasenmäher Vergleich 2017 hilft Ihnen unkompliziert und kostenlos bei der Auswahl des passenden Mähers bzw. Mähroboters. Vor- und Nachteile? Als Käufer finden Sie hier die Auflistungen verschiedener Modelle und Marken.

Sie möchten vor dem Rasenmäher Kauf vergleichen? Die Qual der Wahl für den Verbraucher. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammengetragen, damit Sie sich als Verbraucher ein umfassendes Bild machen können. Technische Informationen, wie die Leistung des Motors, Radantrieb, Schnittbreite, Einstellungsmöglichkeiten der Schnitthöhe, Art und Füllmenge des Auffangkorbes und für welche Rasenfläche Ihr neues Gartengerät am besten geeignet ist, finden Sie hier genauso wie Tipps und Hinweise zur Handhabung.

Welche Kriterien sind wichtig bei der Wahl des richtigen Rasenmähers?

  • Größe der Rasenfläche
  • Lage des Rasens
  • Begebenheit des Bodens
  • Antriebsart (Elektro, Akku, Benzin)
  • Mähwerk
  • Schnittbreite
  • Schnitthöhenverstellung
  • Radantrieb
  • Fangkorb
  • Leistung
  • Gewicht
  • Ergonomie
  • Lautstärke
  • Qualität
  • Preis

Rasenmäher im Vergleich

Sind die Rahmenbedingungen durch Sie erst einmal geklärt, kann die Auswahl eingegrenzt werden. Die zusammengefassten und aufbereiteten Ergebnisse und Vergleiche können Sie so auf einen Blick sehen und schnell erfassen. Egal ob es sich um moderne Akku-Rasenmäher, leise und effiziente Elektro-Rasenmäher, altbewärte Benzin-Rasenmäher, futuristische Rasenroboter oder Aufsitzmäher handelt, unsere Berichte und Erfahrungen sind für Sie immer kostenlos, grenzen Ihre Suche ein und geben Ihnen detaillierte Informationen über Ihren Wunschmäher. Denn nur mit dem richtigen Mäher haben Sie Spaß an der Gartenarbeit, fällt das Mähen leichter und Ihr Rasen wird Sie mit sattem und saftigem Gras belohnen.

Auswahl nach Preis

Häufig spielt auch der Preis eine nicht unerhebliche Rolle bei der Anschaffung eines neuen Mähers. Daher haben wir für Sie die Modelle in verschiedene Preisregionen eingeteilt. Bei Gärten bis 150 oder 200 m² reichen Rasenmäher bis 100 Euro Kaufpreis häufig vollkommen aus. Liegt die zu mähende Rasenfläche hingegen zwischen 200 und 500 m², sollten Sie über ein teureres Gerät nachdenken, da diese bereits mehr Komfortfunktionen bieten. Preislich sind hier vor allem Rasenmäher bis 300 Euro interessant. Wer einen größeren Garten über 500 m² sein Eigen nennt, sollte dementsprechend mehr Geld investieren. Die Auswahl der Mäher bis 500 Euro ist recht groß und unübersichtlich. In unserer Preisübersicht finden Sie schnell das passende Gerät.

Versorgt mit den wichtigsten Daten bleibt Ihnen dann nur noch eins: Sie müssen sich entscheiden! Und falls Sie mehr Wissenswertes zu einem Rasenmäher suchen, dann schauen Sie doch auch einmal auf de.wikipedia.org/wiki/Rasenmäher vorbei.

Unser Tipp: Ein Rasenmäher Test 2017 renommierter Portale

Neben unseren Rasenmäher Berichten, die auf Grundlage von technischen Daten in Verbindung mit Testergebnissen renommierter Portale und vielen Kundenrezensionen aus verschiedenen Onlineshops entstehen, empfiehlt sich auch immer ein Blick in einen realen Rasenmäher Test 2017.

Bei einem Rasenmäher Praxistest, wie sie beispielsweise Stiftung Warentest oder die Fachzeitschrift "selbst" durchführen, werden die einzelnen Modelle unter echten Bedingungen ausgiebig getestet und anschließend bewertet. Hier zeigt sich unter Laborbedingungen, ob die technischen Daten des Herstellers eingehalten werden und wie der Mäher im Gegensatz zu vergleichbaren Geräten abschneidet.

Daher unser Tipp: Lesen Sie vor dem Kauf auch echte Rasenmäher Testberichte und lassen Sie deren Ergebnisse in Ihre Entscheidung mit einfließen. So stellen Sie sicher, dass wirklich jeder Aspekt - die technischen Daten, Meinungen anderer Kunden sowie Rasenmäher Tests unter realen Bedingungen - beleuchtet wurde und Sie den passenden Rasenmäher für sich gefunden haben.

Rasenmäher Test im Video

 
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